Über Kollaborationen

Außergewöhnlich und in der Welt der sogenannten angewandten Schmuckkunst eher selten, sind Michaela Rapps Kollaborationen mit befreundeten bildenden Künstlerinnen und Künstlern. Dabei interessiert sie deren Zugang zu Schmuck allgemein – und im Speziellen, wie sie auf die Entwicklung einer gemeinsamen Schmuckserie aus deren eigenem Werk heraus reagieren.

Für die Schmuckstücke verwendet sie Materialien, die ihr von den KünstlerInnen zur Verfügung gestellt werden und mit denen sie frei arbeitet, wie im Fall der Zusammenarbeit mit der Bildhauerin Sonja Leimer und dem Fotografen Mladen Bizumic.

Existiert in der Vorstellung ihrer KünstlerfreundInnen, wie bei dem Fotografen Georg Petermichl, bereits eine fertige Idee von einem Stück, wird dessen Umsetzung gemeinsam ausgearbeitet.

(Auszug aus dem Text von Ariane Reither zur Ausstellung "Mulberry Tubes", 2020)